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EMPFEHLUNGEN
ZUR REINIGUNG
UND PFLEGE VON BELÄGEN UND
BEKLEIDUNGEN AUS
JURA KALKSTEIN UND SOLNHOFENER
NATURSTEINPLATTEN |
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1.
Allgemein
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1.1. Es dürfen
nur säurefreie, nichtätzende, alkalifreie und nichtkratzende
Reinigungsmittel, die die Oberfläche des Natursteines nicht
angreifen können, verwendet werden.
1.2. Für oberflächenstrukturierte Beläge (bruchrauh,
angeschliffen, sandgestrahlt, gestockt etc.) können auch
mechanisch wirkende Reinigungsmethoden (z. B. Faserpad-Methode)
angewendet werden.
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2.
Grundreinigung
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2.1. Grundsätzlich ist nach Abschluß der Verlege- und
Verfugungsarbeiten nur mit Leitungswasser zu reinigen. Bei Erfordernis
ist die Beigabe von Grundreinigungsmittel möglich. Hierbei
ist nach den Anwendungsvorschriften des Reinigungsmittelherstellers
zu verfahren. Die Eignung des angewendeten Mittels muß durch
den Hersteller nachgewiesen sein.
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3.Reinigung in der
Austrocknungsphase
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3.1. In der Folgezeit - bis ca. 6 Monate nach der Verlegung und
Verfugung - sollte die Reinigung auch nur mit Leitungswasser ggf.
unter Mitverwendung eines flüssigen Spülmittels ohne Alkalien
ausgeführt werden. Unter ungünstigen Verhältnissen
kann das völlige Austrocknen auch länger dauern. |
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4.
Regelmäßige
Pflege
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4.1. Die regelmäßige Pflege sollte erst nach dem völligen
Austrocknen beginnen.
4.2. Für die Pflege von Innenbelägen eignen sich nichtschichtbildende
(wachs-, fett- und acrylaifreie) Wischpflegeprodukte. Sie sollen
nicht auslaugen, sondern neben der Reinigung pflegen, was zur Verschönerung
der Oberfläche führt. Die Dosierung ins Wischwasser erfolgt
nach Herstellerangabe. |
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5.
Besondere
Hinweise
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5.1. Das Einschleppen
stark kratzender Verschmutzungen, Streusalze, Streu- und Taumittel
soll durch die Anordnung ausreichend wirksamer Vorreinigungsschleusen
(Reinigungsroste, Fußmatten, Gummiläufern verhindert
werden. Ggf. können weitere Maßnahmen, z. B. Imprägnierung
der Oberfläche, getroffen werden; diese aber erst nach vollständigem
Austrocknen des Belages.
5.2. Frisch verlegte Platten können durch Feuchtigkeitsaufnahme
dunkler oder matter werden; diese Erscheinung bildet sich mit
zunehmender Austrocknung zurück. Dies gilt auch bei später
naß gewordenen Belägen.
5.3. Oberflächenbehandlungen erleichtem die Pflege, da sich
anschließend Verschmutzungen einfacher enfemen lassen. Sie
dürfen nur auf vollständig ausgetrocknete Beläge
aufgebracht werden. Insbesondere bei oberflächenstrukturierten
Belägen können vorsorglich zum generellen Schutz Steinimprägnierungen
angewendet werden.
a) Imprägnierungen mit wasser- und ölabweisender Wirkung
schützen gegen Flecken ohne das Aussehen des Natursteins
zu verändern; für alle Oberflächenbearbeitungen
geeignet.
b) Farbvertiefende Imprägnierungen heben die Farbstruktur
hervor und machen die Flächen lebhafter ohne jedoch Glanz
zu erzeugen; nicht für polierte Flächen geeignet.
c) Versiegelungen verstärken die Farbstruktur und erzeugen
einen seidenmatten Glanz auf der Natursteinoberfläche; nicht
für polierte oder feingeschliffene Oberflächen geeignet.
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Quelle
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Bayerischer
Industrieverband Steine u. Erden e.V. AbteiIung Juramarmor u. Solnhofener
NatursteinPlatten |
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Bestellung
Pflegeanleitung und Verlegeanleitung |
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